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Görlitzer Modellbahner zu Gast in Wien

Amerika-Anlage präsentiert auf der östereichischen Modellbaumesse

In Wien fand, vom 20.-23.Oktober 2016, die Modellbau-Messe statt. Das ist Österreichs größte Messe und Show für Modelltechnik, Spielen, Hobby und Basteln. Veranstaltungsort war wieder die Reed Messe, in der Nähe des weltberühmten Wiener Praters und des Ernst-Happel-Stadions. Letzteres dürfte vor allem Fußballinteressenten bekannt sein.

An der „Modellbau-Messe“ haben sich 187 Aussteller und Modellbauclubs aus dem In- und Ausland beteiligt. Sie präsentierten sich in den Hallen B und C der Messe Wien auf mehr als 25.000 m² Fläche. Die Modelleisenbahnanlagen sind dabei seit jeher eines der Highlights der „Modellbau-Messe“. Dafür standen rund 10.000 Quadratmeter in der Halle B zur Verfügung. Natürlich waren auch die bekannten Firmen für Modelleisenbahnen wie Roco, Fleischmann, Hornby u.a. auf dieser Messe dabei. Bei den Zubehörherstellern präsentierte sich beispielsweise auch die Firma Auhagen, aus Marienberg.

Der Görlitzer Modelleisenbahnverein e.V. war, nach seiner Teilnahme an dieser Messe im Jahr 2012, wieder mit der H0-Amerika-Anlage als Aussteller eingeladen. Diese Modellbahnanlage hatte damals beim Wiener Publikum so viel Interesse ausgelöst, dass die Messeveranstalter unbedingt noch einmal diese Anlage haben wollten.

 

 
 

Bei der Vorbereitung der Ausstellungsteilnahme gibt es in Wien eine Besonderheit zu beachten. Mit der Bewerbung muss der Verein einen Kostenvoranschlag einreichen, in dem alle anfallenden Kosten, von der LKW-Miete, über Treibstoff, Mautgebühren, Übernachtungskosten, evt. Kosten für den Nahverkehr, Aufwandsentschädigung usw. zu berücksichtigen sind. Auch das Quartier ist selbst zu beschaffen. Die Messe entscheidet dann, ob der Ausstellungsgegenstand und die Kosten dafür ins Konzept passen. Wenn ja, wird der Betrag, wie im Kostenvoranschlag genannt ausgezahlt. Wer dann etwas vergessen hat, bleibt auf den entsprechenden Kosten sitzen. Das heißt also, so genau wie möglich kalkulieren.

Am 17.10. begann mit der Verladung der Anlagenteile und dem nötigen Zubehör  die unmittelbare Reisevorbereitung. Dabei mussten feststellen, dass keine weiteren Teile mehr gebaut werden können, denn der 7,5 t- LKW war voll. Hier galt es übrigens auch zu beachten, dass nicht alle Autovermieter eine Fahrt durch Tschechien zulassen. Am frühen Morgen des 18.10. begann die Fahrt durch Tschechien in Richtung Wien. Am späten Nachmittag eingetroffen, wurde der LKW entladen, die Anlagenteile lose aufgestellt und anschließend das Quartier bezogen. Am nächsten Tag ging der Aufbau der Anlage weiter. Nach 20 minütiger Busfahrt mit dem städtischen Nahverkehr, morgens um 8:00 Uhr, lernten wir einen kleinen Teil von Wien und den hektischen Berufsverkehr kennen. Bis 18.00 Uhr konnte gebaut werden, Restarbeiten blieben für den Eröffnungstag der Messe. Nach insgesamt ca.18 Stunden Aufbau war die Modellbahnanlage betriebsbereit. Dann öffneten sich am 20.10.2016, um 9:00 Uhr die Türen für die Besucher, die zum Teil bereits längere Zeit angestanden hatten.

Neben dem Betreuen der Modellbahnanlage führten wir an allen Tagen auch zahlreiche Gespräche mit Besuchern, von denen viele der Meinung waren, dass die Anlage des Görlitzer Modelleisenbahnvereins durch ihre Größe und die vielen Details bei der Geländegestaltung zu den schönsten Anlagen dieser Messe zählte. Das macht uns natürlich Stolz und ist der Lohn für die vielen Arbeitsstunden, die in diese, fast 20 m lange, Anlage investiert wurden. Vergleiche konnten wir selbst nicht ziehen, weil wir mit dezimierter Besetzung nach Wien fahren mussten und so alle Mann für die Bedienung der Anlage und die anfallenden Wartungsarbeiten benötigt wurden. Da blieb keine Zeit für einen Rundgang durch die Messe. Die fünf neuen Teile des Bahnhofes, die im vergangenen und in diesem Jahr entstanden, wurden bei dieser Ausstellung einem ersten Dauertest unterzogen und funktionierten perfekt. Für eine defekte Lok wurde schnell Ersatz bei einen der zahlreichen Händler gefunden werden und so konnten wir dem Wiener Publikum an allen Messetagen die Anlage mit allen Details in Funktion präsentieren.

So eine Ausstellung ist auch immer eine gute Gelegenheit, um die eigene Heimatstadt vorzustellen. Wir hatten deshalb auch wieder mehrere Kartons Image-Broschüren der Stadt Görlitz und Übernachtungsverzeichnisse im Gepäck. Damit konnten wir vielleicht einen Teil der mehr als 47.000 Besucher dieser Messe für einen Besuch Görlitz' begeistern.

Am Sonntag begann um 17:00 Uhr die Demontage und Verladung der Anlage und auch hier machte sich das Fehlen des sechsten Mannes wieder bemerkbar. Um 22:30 Uhr konnten wir den LKW endlich verschließen und uns in die Unterkunft begeben. Am Montagmorgen ging es dann auf die Heimreise und wir erreichten am späten Nachmittag unsere Vereinsräume. Nun stehen noch ein paar Nachbereitungsarbeiten und kleinere Reparaturen an.


Vielleicht sehen wir uns auf einer der Ausstellungen des kommenden Jahres.

 

Weitere Informationen unter:

www.goerlitzer-mebv.de

 

Text: Roland Skupin (SMV 024)
Bilder: SMV 024

 
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