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Eisenbahntechnik hautnah erlebt
Exkursionsbericht

Im Rahmen des 2. Kreativwettbewerbs der SMV-Jugend war auch eine Exkursion passend zum Thema „Stellwerke im Wandel der Zeiten" geplant. Am 21. Oktober 2011 war es dann soweit. Wir haben uns in Riesa getroffen, um uns das Vorbild einmal genauer anzuschauen. Los ging es mit dem Besuch eines Weichenpostens in der Nähe des ehemaligen Bw Riesa. Dort erwartete uns eigentlich „vorsintflutliche" Technik. Wie wir hörten, ist das dort eingebaute Schlüsselwerk zum Weichenstellen rund einhundert Jahre alt und versieht immer noch jeden Tag seinen Dienst! Und das Ganze befindet sich in einem Holz-Wagenkasten eines ehemaligen G-Wagens, der nebst Um- und Anbauten auch schon Jahrzehnte als dauerhaftes Provisorium überlebt hat - ein ausgefallenes Vorbild für die Umsetzung ins Modell. Dort konnten wir auch gut sehen, welche Sicherheitstechnik notwendig ist, damit der Fahrbetrieb auch wirklich sicher ablaufen kann. Das ist doch etwas ganz anderes als auf der heimischen Modellbahn, wo mit einigen Tastern alles erledigt ist.

Danach ging es auf ein „richtiges" Stellwerk. Wir hatten Glück und konnten miterleben, wie für einen ICE die notwendigen Weichen, Fahrstraßen und Signale gestellt wurden. Es war schon interessant zu sehen, was alles notwendig ist, um einen Zug sicher und dann auch noch pünktlich fahren zu lassen.

Nachdem wir noch etwas die Faszination der Mechanik und den Ausblick auf die Bahn von oben genossen haben, ging es weiter. Mit dem Zug (Ist ja wohl selbstverständlich für Modelleisenbahner!) fuhren wir nach Leipzig. Nach einer kurzen Stärkung auf dem Bahnhof liefen wir zu einem großen Bürogebäude. Das sollte was mit Eisenbahn zu tun haben? Wir sollten recht schnell eines Besseren belehrt werden! In diesem Bürogebäude ist nämlich die Betriebszentrale DB Netze Südost untergebracht. Von dort werden die Züge zwischen Magdeburg, Erfurt und Dresden gesteuert. Ein kleines bisschen sah es aus wie die Digitalsteuerung an der Clubanlage. Besonders interessant war für uns Chemnitzer der Arbeitsplatz für den Abschnitt Freiberg bis Hohenstein-Ernstthal, weil ja eine Woche nach unserem Besuch der Chemnitzer Hauptbahnhof von dort gesteuert werden soll und das aus fast 100 km Entfernung!

Bevor es dann wieder mit dem Zug zurück nach Riesa ging, hatten wir noch offene Fragen zum Wettbewerb zu besprechen. Super war dafür unser Treffpunkt. Dank der Kollegen des BSW konnten wir den in Leipzig ausgestellten Schnelltriebwagen Bauart Hamburg dafür nutzen. Natürlich konnten wir diesen auch ausgiebig besichtigen und bekamen die Geschichte und Technik des SVT ausführlich erklärt.

Alles in allem war dieser Tag mit vielen hochinteressanten Eindrücken ausgefüllt, die uns bestimmt bei der Umsetzung unserer Wettbewerbsideen helfen werden. Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei Jürgen Krüger von der SMV für die Organisation und den Mitarbeitern der DB für die sachkundigen Erklärungen.

Jan Schulze im Namen der Teilnehmer des MEC Frankenberg
Fotos: Jan S
chulze

  
  
 
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