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Sicherheitshinweise der Polizei

Kleine Bahn- ganz groß. - Aber was ist, wenn Einbrecher oder Diebe die jahrelange Arbeit zerstören? Kann man sich gegen solche Ganoven schützen?
 

Bei ca. 85 % der in der BRD eingebauten Türen und Fenster fehlen noch immer die einfachsten Grundsicherungen. Täter haben eben leichtes Spiel. – Muß das so sein?

Wirksame Sicherungseinrichtungen können den Täter an seinem Vorhaben hindern, es erschweren, Schäden ausschließen bzw. minimieren. Hier einige Empfehlungen, wie Sie sich schützen können:

  • Beim Neubau oder einer Rekonstruktion eines Gebäudes achten Sie auf den Einbau von (nach DIN V ENV 1627 (alte Norm DIN 18 103)) geprüften, einbruchhemmenden Türen und von (nach DIN V ENV 1627 (alte Norm DIN 18 054)) geprüften Einbruchhemmenden Fenstern. Türen und Fenster sollten mindestens die Widerstandsklasse WK 2 (alte Bezeichnung für Türen ET 1 und Für Fenster EF 0) besitzen.
  • Ist der Einbau von geprüften Elementen, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich, sollten Türen und Fenster gem. dieser Norm hergestellt und eingesetzt werden.
Das bedeutet für Türen:
  • verwindungssteifes Türblatt (Stärke ca. 40 mm) mit Mehrpunktverriegelung
  • wenn Glaseinsätze, dann Glas mit klassifizierter Durchwurfhemmung nach pr EN 356 P4A (alte Norm DIN 52290), Widerstandsklasse A3)
  • stabiles Winkelschließblech mit Verankerung im Mauerwerk
  • Bändersicherungen (Hintergreifhaken)
  • Profilzylinder nach DIN EN 1303/DIN 18 252 P2 BZ (alte Norm DIN 18254 mit DIN-geprüft-Zeichen, Widerstandsklasse 2)
  • Schutzbeschlag (ES) nach pr EN 1906 ES 1 (alte Norm DIN 18257 mit DIN-geprüft-Zeichen, Widerstandsklasse ES 1, mit Kernziehschutz/Zylinderabdeckung
Das bedeutet für Fenster:
  • stabiler Fensterstock und Flügelrahmen; bei Kunststofffenstern auf Versteifungselemente in den Hohlkammern achten
  • einbruchhemmende Fensterbeschläge mit speziell gekröpften Schließzapfen und zugehörigen Schließstücken
  • abschließbarer Fenstergriff
  • Isolierverglkasung, die zusätzlich zur Wärme- und Schallisolierung eine klassifizierte Durchwurfhemmung nach pr EN 356 P4A (alte Norm DIN 52290, Widerstandsklasse A3) besitzt.

Bereits vorhandene Türen und Fenster können durch Zusatzsicherungen an Verschluß- und Bandseite gegen Aufdrücken und Aufhebeln gesichert werden. Einbruchmeldeanlagen (EMA) sind eine sinnvolle Ergänzung zur mechanischen Sicherheit. EMAs und Videoüberwachung sind objektspezifisch zu planen und zu projektieren. Planung, Installation und Betrieb einer aus polizeilicher Sicht geeigneten EMA muß speziellen anerkannten Regeln der Technik, wie der DIN 0833 oder vergleichbaren europäischen Normen entsprechen. Es wird empfohlen, Angebote für die EMA bei VdS-anerkannten Facherrichterfirmen einzuholen.

Wenden Sie sich an Ihre nächste kriminalpolizeiliche Beratungsstelle. Dort bekommen Sie Empfehlungen zu mechanischen und elektronischen Sicherungsmaßnahmen. Wir kommen auch zu Ihnen nach Hause und beraten SIe vor Ort.

Tipps für Ausstellungen:
  • Lassen Sie Ihre Anlage beim Auf- und Abbau nicht ohne Aufsicht
  • Bewahren Sie Triebfahrzeuge und Wagen außerhalb der "Betriebszeit" in einem verschlossenem Raum und nach Möglichkeit in einem verschlossenem Schrank auf.
  • Markieren Sie Ihre Fahrzeugmodelle und das Zubehör mit individuellen Zeichen, damit Sie es später ggf. zweifelsfrei wiedererkennen können.
  
 
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