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Eisenbahnfest in Pasewalk

Ein Erlebnisbericht zur Jubiläumsveranstaltung 150 Jahre Eisenbahn in Pommern

Am 04. und 05. Mai veranstalteten die Eisenbahnfreunde des Lokschuppen Pomerania Pasewalk ein Eisenbahnfest unter dem Motto "Mit Dampf und Diesel" anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Bahnlinie Stettin-Pasewalk. Zur Gestaltung der im Rahmen dieses Festes im Clubraum des Lokschuppens stattfindenden Modellbahnausstellung wurde auch der Greifswalder Modellbahnclub (SMV505) eingeladen.

 

 
 

Am Freitag, den 03. Mai, brachen Olaf Götze und ich, Jörg Meyer, vom Greifswalder Modellbahnclub mit unserer "Bergbahn", der Saxonia-Anlage und der TT-Heimanlage von Olaf nach Pasewalk auf. Unsere Ausrüstung hatten wir in einem Kleintransporter, den uns freundlicherweise unser Modellbahnfreund Hans Schulz zur Verfügung gestellt hatte, verstaut. Nach der Ankunft in Pasewalk haben wir dann unseren Standplatz von den Freunden aus Pasewalk im besagten Clubraum des Lokschuppens - den ehemaligen Ständen 1 und 2 - zugewiesen bekommen. Hier bauten wir zunächst unsere Anlagen auf und bezogen anschließend unser Quartier im Schwedenwagen, einem ehemaligen Schlafwagen des "Sonderzugs aus Pankow".

Unser Ausstellungsdomizil sollten wir uns übers Wochenende mit einem Modellbahnhändler aus Pasewalk, den Eisenbahnfreunden Ückertal, Gartenbahnfreunden aus Pasewalk und den reizenden Damen eines Kostümvereins teilen. Sie traten in den Kostümen vornehmer Damen aus verschiedenen Jahrhunderten auf und sorgten so für die optische Umrahmung des Festes.

Am Abend wurde zum gemeinsamen Fernsehempfang geladen. Der NDR hatte für die Sendung Nordtour einen Beitrag über das Fest gedreht, der kurz vor halb sieben gesendet wurde. Zum Ende des gemeinsamen Abendbrots gab es schon den ersten Höhepunkt des Wochenendes. Draußen ertönte ein Motorenklang, gegen den es Lanz-Bulldog und Harley Davidson schwer haben würden: die von CKD in der ehemaligen CSSR gebaute Diesellok 107 018-4 aus Leipzig war eingetroffen. Ihr Motor, der sehr an einen langsam laufenden Schiffsdiesel erinnerte, sorgte bei allen Zuschauern für ein Gänsehautgefühl.

Der erste Tag des Festwochenendes wurde gebührend mit einem festlichen Empfang des Sonderzuges aus Cottbus begonnen. Der als "DR-Retroexpress" bekannte Sonderzug wurde von der Dampflok 03 2155-4 gezogen. Der Zug, der nach dem Geben des Achtungssignals um 10.45 Uhr stilvoll in den Bahnhof Pasewalk einfuhr, wurde mit zünftiger Musik einer Blaskapelle und einer kurzen Ansprache empfangen. Nach der Restaurierung der Lok folgte um die Mittagszeit als nächster Programmpunkt die Präsentation der Schienenfahrzeuge auf der Drehscheibe des Lokschuppens. Neben der 03 waren in einem abwechslungsreichen Programm verschiedene Fahrzeuge, wie zum Beispiel ein Akku-Schlepper ASF 16, der vereinseigene Beiwagen (ehem. DT15 "Stettin") und der Oberleitungsrevisionstriebwagen BR 711 zu sehen. Des weiteren konnten auch moderne Triebwagen, wie der Talent BR 643 und der Talent 2 ("Hamsterbacke") besichtigt werden.

Für eine gewisse "DDR-Nostalgie" und die damals allgegenwärtige "Sicherheit" sorgten die "Genossen der Transportpolizei Neustrelitz". Sie hatten ihr wachsames Auge überall und sorgten für den sicheren Verlauf der Veranstaltung. Das war vor allem während der Präsentation der Schienenfahrzeuge auf der Drehscheibe des Bw im Interesse der Sicherheit aller Besucher besonders notwendig. Damit das Auftreten auch besonders stilecht wirkte, hatten sie die sich in technisch einwandfreien Zustand befindlichen Fahrzeuge - einen Barkas B1000, zwei Lada-Streifenwagen und eine MZ ETZ 251 als Streifenkrad - mitgebracht. Dies sollten jedoch nicht die einzigen historischen Straßenfahrzeuge auf dem Fest bleiben. Im Rahmen des Festes waren zahlreiche Oldtimerfans mit Fahrzeugen aller Art angereist - angefangen vom Lanz-Bulldog und Famulus, über historische Lkw wie H6 und S4000 bis hin zu den Pkw Moskwitsch, Lada, Wartburg, Trabant, Wolga, Tatra und Tschaika. Der geneigte Leser darf jetzt einmal raten, wer mit der Staatskarosse nach Pasewalk gekommen war ("Nu mei Erich").

Die Ankunft des Zuges am Samstag und die Sonderfahrt nach Löcknitz am Sonntag waren zweifellos die Höhepunkte des Wochenendes. Leider war es den Veranstaltern nicht gelungen, die ursprünglich geplante Fahrt bis ins polnische Stettin durchzuführen. Die als Heizerin auf der 03 mitgefahrene junge Eisenbahnfreundin zog ungeachtet dessen das Interesse der vor allem männlichen Zuschauer auf sich.

Etwas schade war die vor allem ab Sonntagmittag doch spürbar nachlassende Zuschauerresonanz dieser von den Veranstaltern mit viel Liebe und Aufwand gut organisierten Veranstaltung.

 

Text: Jörg Meyer (SMV505)
Fotos: Jörg Meyer (SMV505)

 
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