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Dampfbahn-Route Sachsen
 

Jubiläums-Sonderfahrt

Bericht

Bahnhof Dresden-Neustadt, Bahnsteig 7, am Samstag,19. Mai 2012 gegen 9:30 Uhr. Im strahlenden Sonnenschein wartet die „Ferkeltaxe“ der Ostsächsischen Eisenbahnfreunde e.V. Löbau auf die Teilnehmer der Sonderfahrt anlässlich des „Jubiläums 50 Jahre DMV/SMV“.

Ursprünglich vom Vorstand als große Sonderfahrt durch Sachsen mit mehreren Dampfloks geplant, reduzierte sich das Unternehmen auf einen „Familienausflug“ mit dem Löbauer LVT 772 413 und Steuerwagen 972 502. Das tat jedoch der guten Stimmung bei den 20 ab Dresden mitfahrenden Verbandsfreunden keinen Abbruch. Pünktlich ging es um 10:08 Uhr los. Über den Rangierbahnhof Dresden-Friedrichstadt und mit Zwischenhalt in Meißen erreichte unser Sonderzug gegen 11 Uhr Nossen. Hier hatten die Fahrtteilnehmer die Möglichkeit, das Eisenbahnmuseum im ehemaligen Bw zu besichtigen. Vor der Weiterfahrt nach Freiberg war eine Rangierfahrt vom Bw zum Gleis 21 erforderlich. Von diesem Gleis fuhren früher immer die Personenzüge nach Freiberg ab, so auch heute unser Zug.

Die nun von uns befahrene Zellwaldbahn wird schon lange nicht mehr von planmäßigen Zügen passiert. Außerplanmäßig wurde ein kurzer Zwischenstopp im Bahnhof Großvoigtsberg eingelegt. Die Freunde vom ortsansässigen Verein hatten das kleine aber feine Eisenbahnmuseum im Empfangsgebäude extra für uns geöffnet. Weiter mit Kopfmachen in Freiberg ging es dann auf der Sachsen-Franken-Magistrale bis nach Chemnitz Hbf. Vom Hauptbahnhof erfolgte der Bustransfer mit einem „Ikarus-Schlenki“ nach Chemnitz-Kappel. Die eigentlich im SEM-Hilbersdorf geplante große Festveranstaltung fand nun im kleineren Rahmen im Chemnitzer Strassenbahn-Museum statt. Eine entsprechend der kleinen Teilnehmerzahl interessante Alternative. Die Mitarbeiter des Museums, allen voran die „Chefin“ Frau Mann, waren bemüht, uns einen unvergesslichen Aufenthalt zu schaffen. Besonders die Sonderfahrten mit der alten historischen Bahn oder der modernisierten Tatra-Bahn wurden gern genutzt.

Nach Besichtigung der Exponate und einer Führung durch das Museum begann die Festveranstaltung. Der SMV-Vorsitzende Thomas Bohne begrüßte alle Anwesenden und Gäste. Das Grußwort des MOROP-Präsidenten überbrachte Jürgen Berghäuser, Vizepräsident des MOROP. Peter Pohl gab einen Abriss der 50-jährigen Geschichte und Entwicklung des DMV zur SMV. Vom Vorsitzenden Thomas Bohne wurde er anschließend zum Ehrenvorsitzenden der SMV ernannt. Mit viel Beifall wurden die Grußworte von Frau Ute Hofmann-Auhagen, Fördermitglied der SMV, aufgenommen. Sehr emotional wurde von ihr darauf hingewiesen, dass eine Besinnung auf die Vergangenheit sicherlich interessant, aber die Nachwuchsgewinnung das Entscheidende der weiteren Arbeit sein muss. Für die Unterstützung der Nachwuchsarbeit in den Vereinen wurde von ihr ein Wertscheck über 500 Euro überreicht.

Das an den Festakt anschließende sehr gute Menü passte gut in die angenehme Atmosphäre des Abends. Zahlreiche Gespräche unter den Teilnehmern, am weitesten angereist war die Familie Weber/Ott aus Hessen, lockerten den Abend auf.

Am Morgen des 20. Mai folgte für die nunmehr auf über 30 Teilnehmer angewachsene Reisegruppe ab Chemnitz-Süd der zweite Tag der Rundreise. Dem Tal der Zwönitz folgend fuhr der Zug über Lößnitz und Aue nach Schwarzenberg. Im ehemaligen Bw wurde das Eisenbahnfest der Freunde vom VSE Schwarzenberg besucht. Dabei konnten sich die Teilnehmer über die umfangreiche Fahrzeugsammlung der Schwarzenberger informieren. Neben der Besichtigung der hervorragend präsentierten Exponate waren auch die Mitfahrten auf der Dampflok sehr gefragt. Zahlreiche Familien nutzen die Möglichkeit, ihren Nachwuchs mit der guten alten Eisenbahn vertraut zu machen.

Die Rückfahrt erfolgte nun auf anderer Strecke durchs Tal der Zwickauer Mulde über Zwickau nach Glauchau. Im dortigen Bw öffneten die Freunde des Vereins die Schuppentore für uns. Mit bewegenden Worten berichtete der letzte Lokführer der Glauchauer 58 3047-6 von „seiner“ Lok.

Über Chemnitz, Döbeln und Nossen ging es dann zurück nach Dresden-Neustadt. Eine erlebnisreiche zweitägige Fahrt im wesentlichen über Nebenstrecken in Sachsen fand ihr Ende. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es bei strahlendem Sonnenschein ein unvergessliches Eisenbahnerlebnis war. Etwas versäumt hatten nur die Verbandsmitglieder, die nicht an der Fahrt teilgenommen haben.

Peter Pohl

  
  
 
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